Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau:
zwei staatstheoretische Konzepte im Vergleich

Nach relativ stabilen Verhältnissen während des Hochmittelalters, in denen Geistiges und Politisches nach Maßgabe göttlicher Gesetze bzw. der Natur harmonisch eingerichtet waren, erschütterte das 14. Jahrhundert dieses ordo-Gefühl: Kaiser und Papst stritten im Investiturstreit exzessiv um die politische Vorherrschaft; in der Theologie und Philosophie bedrohte der Nominalismus die Zuversicht, Gott und die Welt – und damit den Menschen – zuverlässig und endgültig erkennen zu können; zudem raffte eine verheerende Pestepedemie rund ein Drittel der europäischen Bevölkerung dahin. Alles schien ins Wanken zu geraten, die Bezugspunkte verflüssigten sich.
Die Renaissance versuchte, auf diese Herausforderungen denkerisch, künstlerisch und politisch zu antworten. Mehr und mehr rückte dabei der einzelne Mensch in den Fokus der Bemühungen. Damit brach Mitte/Ende des 15. Jahrhundert langsam die Neuzeit herein.

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Der Beitrag entstand anlässlich einer Lehrveranstaltung an der Johannes Kepler Universität Linz im Sommersemester 2018: „Einführung in die politische Ideenlehre“ unter der Leitung von Nadja Meisterhans.