Prekariat und Prekarisierung

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in der westlichen Welt eine Phase der Prosperität und des wohlfahrtsstaatlichen Aufbaus. Diese sogenannten „Goldenen Jahre“ waren für ArbeitnehmerInnen mit großen Möglichkeiten verbunden. Es herrschte Vollbeschäftigung und die jährlichen Lohnerhöhungen waren satt. Fortschrittsgläubige Zuversicht erfüllte die Herzen.
Doch irgendwann Mitte, Ende der 1970er-Jahre bewegte sich das glänzende ökonomische Pendel plötzlich in die andere Richtung: (Neo-)Liberalisierung, Globalisierung, Deregulierung, Flexibilisierung, schließlich Digitalisierung und Algorithmisierung – das massenhafte Auftreten beunruhigender Vokabeln kündigte eine ebensolche Zeit an. Und golden war bald nur mehr der nostalgische Blick zurück: ja, damals …

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Den ganzen Text lesen: Prekariat und Prekarisierung. Eine begriffliche Spurensuche.

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Der Beitrag entstand anlässlich einer Lehrveranstaltung an der Johannes Kepler Universität Linz im Sommersemester 2018: „Grundzüge der Sozialpolitik“ unter der Leitung von Christine Stelzer-Orthofer und Harald Stöger.